Drei Weinkategorien als Ausdruck Wachauer Individualität

 

Um die Einzigartigkeit der Wein aus den Weingärten des Donautals zwischen Melk und Krems zu betonen, und um die bestmöglichen Voraussetzungen für die Kelterung höchster Qualitäten zu schaffen, klassifizierte der Schutzverband VINEA WACHAU die Weine der Wachau in drei Kategorien: Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Damit entwickelte man ganz speziell auf Basis der in der Wachau gegebenen weinbaulichen Möglichkeiten die Rahmenbedingungen für Qualitätsweine, wie sie nur hier und nirgendwo sonst auf der Welt wachsen könnte. Wachauer Wein ist deshalb einzig und unvergleichlich.

 

Vinea Wachau        Steinfeder        Federspiel        Smaragd

 

Vinea Wachau

 

Die Vinea Wachau kontrolliert neben den gesetzlichen Erfordernissen den Ausbau der Weine und deren Qualität durch Analysen, Mengenprüfung und kommissionelle Degustation. Von jedem Wein werden Musterflaschen hinterlegt, die jederzeit eine weitere Kontrolle gestatten. Kein Wein der Wachauer Kategorie Steinfeder, Federspiel und Smaragd darf aufgezuckert werden. Die Abfüllung erfolgt ausschließlich in Bouteillen.

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Steinfeder – Die fröhlich-leichte Rarität

 

„Steinfeder“ ist der Name der leichten, duftigen Weine des abgegrenzten Weinbaugebietes Wachau. Die Steinfeder (stipa pennata) – das federleichte Gras der steilen Weinberge der Tallandschaft- gab diesen fröhlichen Weinen den Namen.

Steinfeder-Weine können aus allen Wachauer Qualitäts-Weißweinsorten erzeugt werden. Die Trauben müssen ein Mostgewicht von 73° bis 83° Öchsle (15-17° KMW) aufweisen. Die Moste werden immer durchgegoren. Der Alkoholgehalt dieser Weine beträgt maximal 11,5 Vol. %, ist also sehr niedrig. 

Die Wachau ist das Weinbaugebiet, in dem es auf Grund des naturgegebenen Klimas und der Bodenbeschaffenheit möglich ist, Weine mit so geringem Alkoholgehalt zu keltern, die dennoch in ihrem Charme und in ihrem Nuancenreichtum überzeugen.

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Federspiel – Ein herrschaftlicher Wein voll Kraft und Charme

 

„Federspiel“ heißen Wachauer Weine im Kabinettbereich, mit einem Mostgewicht ab 83° Öchsle (17° KMW) jedoch maximal 12,5% Vol. Alkohol. Diese Weine sind ausnahmslos trocken vergoren und stellen Spezialitäten dar, die nur in guten Lagen und Jahrgängen erreichbar sind und die sich durch ihren fruchtig-charmanten Charakter und durch ihre kraftvolle Delikatesse auszeichnen.

Der Name Federspiel beruht auf dem alten Brauch des Zurückholens des Beizvogels bei der Falkenjagd – ein gerade in der Wachau in früherer Zeit übliche Form herrschaftlicher Jagd.

Federspiel-Weine schließen an die Steinfeder-Kategorie an und können aus allen Qualitäts-Weißweinsorten erzeugt werden, die in der Wachau heimisch sind.

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Smaragd – Der kostbare Wein der Wachau

 

„Smaragd“ ist die Bezeichnung für die Kategorie von Qualitätsweißeweinen der Wachau, welche aus Trauben ab einem Reifegrad von 92° Öchsle gekeltert wurden.

Smaragdeidechsen fühlen sich in den Wachauer Weinbergterrassen besonders wohl. An schönen Tagen sonnen sie sich neben den Rebstöcken und wurden zum Symbol für Wachauer Trauben mit vollendeter physiologischer Reife.

Diese besonders kostbaren Weine können nur in den besten Jahren gewonnen werden. Nach alter Wachauer Tradition werden sie bis zum natürlichen Gärstillstand vergoren. Halbsüße oder süße Weine sind von der Bezeichnung Smaragd ausgeschlossen. Prädikatsbezeichnungen wie Kabinett, Spätlese, Auslese und dergleichen im Zusammenhang mit Smaragd nicht verwendet. 

Auch nach 25 und mehr Jahren richtiger Lagerung werden diese Weine Freude bereiten. Die Flaschen sind daher mit langen Korken (mind. 49mm), die den Jahrgangsbrand tragen, verschlossen. Zugelassen sind alle Qualitäts-Weißweinsorten. Weine mit der Bezeichnung Smaragd dürfen erst ab 1. Mai des auf die Lese folgenden Jahres in Verkehr gebracht werden.

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